Training

Im Training legen wir besonders Wert auf eine Ganzkörperschulung -  koordinativ, so wie muskulär.

 

Zur Aufwärmung werden turnerische Elemente benutzt,

wie Rad, Handstand,- abrollen, Radwende, Rückwertsrolle in Handstand usw.

Muskulär legen wir Wert auf das Training aller Muskeln, so wie ausdauerfördende Übungen, damit keine Disbalancen entsteht.

 

Als besonders wichtig erachten wir die Fallschule, im japanischen „Ukemi-waza“ genannt. Sie soll ernsthafte Verletzungen bei Stürzen verhindern, sei es auf der Matte, beim Kämpfen, beim Skifahren oder beim Reiten.

Wer weiß wie man richtig fällt vermindert sein Verletzungsrisiko ungemein.

 

 

Randori“ bedeutet im japanischen Kämpfen und spielt natürlich bei uns eine große Rolle. Die Techniken, die wir zuvor lernen, können nun in der Praxis erprobt werden. Zudem ist Randori eine hervoragende Ganzkörperschulung. Es wird jeder Muskel benutzt, konditionell so wie koordinativ ist es, durch das ständige Entgegenwirken des Partners, sehr anspruchsvoll.  Reflexe werden trainiert und man lernt sich dabei zu verteidigen,

Denn Kämpfen lernt man nur durch kämpfen.

 

 

 

"Die Tugend des Kampfes ist die Menschlichkeit"

Wird diese vernachlässigt ist ein gutes Training nicht mehr möglich. Deshalb achten wir im Judo sehr darauf, auch den Charakter und die Moral zu schulen.

 

Auf diese Weise gestaltet sich unser Training. 
Ab 17.45 bis 18.45Uhr von Kindern ab 6 Jahren findet, das Training für alle Trainierenden statt (6 bis o. J. Jahre). Im Fokus steht die Schulung allgemeiner Motorik, so wie grundlagenspezifisches Judotraining. In dieser Zeit lehren die erfahreneren Schüler mit dem Trainer zusammen. Dies ermöglicht den kleinen Schützlingen nicht nur eine fast individuelle Betreuung, sondern lehrt den Großen auch, wie man mit Kindern umgeht, Ruhe und Geduld.
Ab 18.30Uhr ist dann das Training der Kleinen beendet und Kinder von 9 Jahren stehen jetzt im Fokus, das Training wird zunehmen spezifischer und physisch anstrengender. Ausgefallene und aktuelle Techniken, so wie Individuallisierung der Kämpfer rücken mehr in den Fokus. Spaß und Freude am Training ist aber weiterhin essenzieller Bestandteil.
Um 19.30Uhr ist das Training dann eigentlich beendet, doch zu Beginn eines jeden Trainings (17.30Uhr) wird von den Großen (ab 12Jahren) besprochen, ob noch eine weitere Stunde zusätzlich trainiert werden soll (19.30-20.30Uhr). In diesem Zeitraum, auf völlig freiwilliger Basis, steht die Entwicklung konditoneller Fähigkeiten, sowie die Konditionierung von Bewegungsabläufen im Fokus des Trainings.

 


 

 

 

Was wir aus Judo lernen

So findet Judo auch außerhalb des Trainings seine Anwendung. Nicht nur bei einer evtl. Auseinandersetzung, sondern besonders im Alltag durch Rücksichtnahme, Höflichkeit und der inneren Stärke. Durch das Wissen, bei einem evtl. Kampf trotzdem zu dominieren, wird das Auftreten einer Person zu einem ganz anderen.